FRUCTAID KapselnHersteller: Pro Natura Gesellschaft für gesunde Ern?hrung mbHDarreichungsform: KapselnProdukteigenschaften:Fructaid - bei Fructose-Intoleranz Zur Verhütung/Linderung von durch Fructose-Malabsorption bedingten VerdauungsbeschwerdenLiebe Kundin, lieber Kunde, vielen Dank, dass Sie sich für das patentgeschützte Fructaid mit dem Enzym Glucose-Isomerase entschieden haben.1. ALLGEMEINE INFORMATIONEN ZU INTESTINALER FRUCTOSE-INTOLERANZWas ist Fructose?Fructose ist der in Früchten und vielen Gemüsen natürlicherweise enthaltene Fruchtzucker. Es handelt sich dabei um einen Einfachzucker (Monosaccharid). Fructose ist aber auch Bestandteil von Saccharose (normaler Haushaltszucker). Diese ist ein Zweifachzucker, in dem die Fructose an den Einfachzucker Glucose (Traubenzucker) gebunden ist. Da nur Einfachzucker im Dünndarm resorbiert und vom K?rper verwertet werden k?nnen, wird verzehrte Saccharose von einem k?rpereigenen Enzym im Dünndarm in Fructose und Glucose aufgespalten. Fructose hat unter den Zuckern die h?chste Sü?kraft und wird daher als Sü?stoff in industriell hergestellten Lebensmitteln eingesetzt. Somit enthalten auch viele Lebensmittel, von denen man es nicht erwartet, Fructose.Was ist Fructose-Intoleranz?In der Medizin wird vor allem zwischen der weit verbreiteten FructoseIntoleranz, die auf einer unzureichenden Resorption von Fructose im Dünndarm beruht (sog. intestinale Fructose-Intoleranz), und der sehr seltenen heredit?ren Fructose-Intoleranz unterschieden. Bei der h?ufigen auf einer unzureichenden Resorption beruhenden Fructose-Intoleranz wird mit der Nahrung verzehrte Fructose im Dünndarm nicht resorbiert (aufgenommen) und gelangt in den Dickdarm. Man spricht deswegen auch von Fructose-Malabsorption. Im Dickdarm wird die Fructose unter Gasbildung von den Darmbakterien vergoren und kann au?erdem einen vermehrten Wassereinstrom verursachen. Dies führt bei den Betroffenen zu Verdauungsbeschwerden, wie z. B. Bauchschmerzen, Koliken, Bl?hungen, V?llegefühl, verst?rktem Stuhldrang oder Durchfall, nach dem Verzehr von fructosehaltigen Lebensmitteln und wird umgangssprachlich auch als Fruchtzuckerunvertr?glichkeit bezeichnet. Wegen der ?hnlichkeit der Symptome kommt es nicht selten zu einer Verwechslung mit dem Reizdarm-Syndrom (irritables Colon). Die durch malabsorbierte Fructose bedingte Fructose-Intoleranz ist weit verbreitet. In Deutschland sind ca. 10-15 % der Bev?lkerung betroffen. Ihre genauen Ursachen sind unbekannt und sie kann sich ohne erkennbaren Grund in jedem Alter einstellen. Man weiss jedoch, dass sie h?ufig mit einer Lactose-Intoleranz einhergeht. Viele Betroffene vertragen also sowohl Lactose als auch Fructose schlecht. Bei der heredit?ren Fructose-Intoleranz handelt es sich um eine sehr seltene (Inzidenz ca. 1: 20.000) bereits im S?uglingsalter auftretende Stoffwechselst?rung. Bei den Betroffenen wird die Fructose im Dünndarm normal resorbiert, jedoch fehlt es an einem Enzym in der Leber, so dass die resorbierte Fructose nicht ordnungsgem?? verstoffwechselt werden kann. Fructaid ist nicht zur Verwendung bei heredit?rer Fructose-Intoleranz bestimmt.Wie kann man eine Fructose-Intoleranz feststellen?Wem die reine Beobachtung, dass der Verzehr von z.B. Früchten und Fruchts?ften Verdauungsbeschwerden ausl?st nicht ausreicht, der kann einen Fructosebelastungstest mit anschlie?ender Messung der Wasserstoffkonzentration in der ausgeatmeten Luft (H2-Atemtest) durchführen lassen. Dieser wird in der Regel durch Fach?rzte für Gastroenterologie durchgeführt. Die Kosten werden von den Krankenkassen übernommen. Man bekommt auf nüchternen Magen eine bestimmte Menge in Wasser gel?ster Fructose zu trinken (in der Regel 25g) und danach wird in regelm??igen Abst?nden eine Atemprobe abgenommen. Die sehr seltene heredit?re Fructose-Intoleranz kann über eine Blutprobe mittels einer humangenetischen Untersuchung diagnostiziert werden.2. INFORMATIONEN ZU FRUCTAIDWie wirkt Fructaid?Das in Fructaid enthaltene Enzym Glucose-Isomerase wandelt Fructose in die im Dünndarm leicht resorbierbare Glucose (Traubenzucker) um.Woher stammt die in Fructaid enthaltene Glucose-Isomerase?Das in Fructaid enthaltene Glucose-Isomerase-Enzym ist nicht tierischer Herkunft. Es wird ausschlie?lich mit Hilfe von Bakterien hergestellt, ist also mikrobiellen Ursprungs.Wo wird die Glucose-Isomerase freigesetzt?Nach dem Verzehr l?st sich die Kapsel (nicht tierisch) innerhalb einiger Minuten im Magen auf und setzt die in ihr enthaltenen Glucose-Isomerase-Pellets frei. Diese sind mit einem gegen die Magens?ure schützenden überzug versehen und gelangen mit dem Speisebrei in den Dünndarm. Dort wird die Glucose-Isomerase freigesetzt und kann im Speisebrei vorhandene Fructose zu Glucose umwandeln.Was passiert mit der Glucose-Isomerase nach dem Verzehr im Verdauungstrakt?Das Enzym Glucose-Isomerase ist ein Protein (Eiwei?). Nachdem es mit dem Speisebrei aus dem Magen in den Dünndarm gelangt, wird es dort wie jedes andere mit der Nahrung zugeführte Protein (z.B. aus Fleisch oder einem Ei stammend) schlussendlich verdaut. Das Enzym selbst wird weder aus dem Dünndarm resorbiert, noch wirkt es auf den Organismus. Die Wirkung der Glucose-Isomerase findet ausschlie?lich im Speisebrei statt. Unerwünschte Wirkungen sind daher auch bei regelm??igem und langfristigem Verzehr nicht zu befürchten.Wie wird Fructaid angewendet?1 - 4 Kapseln mit Flüssigkeit einige Minuten vor fructosehaltigen Speisen und Getr?nken bis zu 4 x t?glich einnehmen, Kinder ab 100 cm K?rpergr??e jedoch nicht mehr als 10 Kapseln pro Tag. Alternativ (z.B. bei Problemen mit dem Schlucken der Kapsel) k?nnen Sie die Kapsel auch ?ffnen und die darin enthaltenen Pellets unzerkaut mit Flüssigkeit einnehmen. Drücken Sie dazu die Kapsel einfach leicht zusammen und ziehen gleichzeitig die beiden Kapselh?lften auseinander. Sie sollten individuell austesten, welche Menge Fructaid für Sie ausreichend ist. Diese h?ngt insbesondere von der pers?nlichen Empfindlichkeit gegenüber der Fructose sowie dem Fructosegehalt und der Zusammensetzung der verzehrten Speise bzw. dem verzehrten Getr?nk ab.Welche Bestandteile enth?lt Fructaid?Cellulose, Hypromellose, Glucose-Isomerase, Methacryls?ure-Ethylacrylat-Copolymer-(1:1)-Dispersion 30%, Talkum, Hydroxypropylmethylcellulose, Trehalose*, Triethylcitrat, E 171.* Trehalose ist eine Glucosequelle3. DIE GR??TEN FRUCTOSEQUELLEN SIND VOR ALLEM (ALPHABETISCH):
- Back- und Sü?warenBrotaufstriche, wie Honig, Marmeladen und Konfitüren Erfrischungsgetr?nke, wie z.B. Limonaden Früchte (frisch)Früchte (getrocknet)Fruchtjoghurts Fruchtkompott Fruchtkonserven Fruchtquark Fruchts?fte und Nektare Grie?brei mit FrüchtenMüsli- und Cerealienmischungen mit TrockenobstMüsliriegelrote GrützeSpeiseeis
- Fructaid ist nicht für Personen mit heredit?rer Fructose-Intoleranz bestimmt.Diabetiker müssen bei Verwendung von Fructaid den Fructosegehalt der jeweiligen Speise oder des Getr?nks als Glucose berechnen und dürfen Fructaid nur unter ?rztlicher Aufsicht einsetzen.Fructaid darf nicht bei einer bekannten überempfindlichkeit gegen einen der Bestandteile eingenommen werden.Verwendung durch Schwangere, Stillende und Kinder nur nach Rücksprache mit dem Arzt.
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